Ferdinand Friedensburg Stiftung e.V.
Bildung, Wissenschaft und Völkerverständigung fördern
Über uns
Für Meinungsfreiheit und demokratisches Miteinander
Die Ferdinand-Friedensburg-Stiftung bekennt sich zu den Werten unseres Grundgesetzes, zu Meinungsfreiheit im Rahmen der Gesetze, zur Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre. Wir halten es für wichtig, dass nach dem Grundgesetz niemand wegen seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf.
Wir stellen diese Grundrechte in den Mittelpunkt unserer Bildungsarbeit. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt in unserer Gesellschaft zu verankern und so die parlamentarische Demokratie zu stärken. Für uns gilt, einander zuzuhören und unterschiedliche Meinungen offen und fair zu diskutieren. So entsteht ein demokratisches Miteinander. Gleichzeitig wenden wir uns gegen eine zu beobachtende Tendenz, die Freiheitsrechte des Grundgesetzes einzuengen und zu relativieren.
In unserer Bildungsarbeit fördern wir gezielt politisches Urteilsvermögen und politisches Engagement. Wir organisieren im Deutschen Bundestag politische Aussprachen zwischen Studierenden und Abgeordneten. In unserer „Aktion Top-Referent“ vermitteln wir meinungsstarke Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Publizistik zu abendlichen Vorträgen und Diskussionen. Auf Tagungen vertiefen wir diese Arbeit.
Dabei kooperieren wir im Bereich der politischen Bildung derzeit mit den an etwa 30 Universitäten tätigen Vereinen Deutscher Studenten. Wir sind – innerhalb des demokratischen Spektrums – offen für weitere Kooperationen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie einfach mal rein in die Reihe unserer Vortragsveranstaltungen
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Mehr Platon wagen?
Vortrag des Politologen Dr. Konstantinos Tsetsos, 21. Mai 2026
Westeuropa will wehrhafter werden und investiert in sein Militär wie seit Jahrzehnten nicht. Alles auf gutem Wege? Experte Tsetsos hat noch Zweifel. Denn Minister, Generale, Rüstungsfirmen liegen in ihrem Bild vom Krieg mindestens zwei Generationen hinter der Gegenwart zurück.
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Vernetzt euch
Vortrag des Managementexperten Prof. Dr. Elmar Erkens, 8. Dezember 2025
Autarkie und Abschottung sind keine Erfolgsrezepte, auf keiner Ebene. Über die Vorteile gut organisierter Netzwerke sprach in Karlsruhe Unternehmensberater und Hochschullehrer Elmar Erkens.
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Autonomie in Verbundenheit
Vortrag des Finanzökonomen Prof. Dr. Christoph Becker, 18. November 2025
Heutige Sparer investieren international und werteorientiert – und konzentrieren so das globale Vermögen in den Händen weniger Akteure. Machtkonzentration aber gefährdet Freiheit. Was hilft? Kleinere Einheiten, regional oder sozial verbundene Netzwerke als Gegengewicht. Empfahl – ohne Formeln – Finanzmathematiker Becker in Osnabrück.
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Der Markt als Rettung
Vortrag des Ökonomen Prof. Dr. Joachim Weimann, 14. November 2025
Die deutsche Klimapolitik erreicht ihre Ziele nicht und maximiert die wirtschaftlichen Folgeschäden. Hauptgrund: sie setzt auf staatliche Regulierung statt auf Preise und Markteffizienz. Erläuterte Volkswirt Joachim Weimann in Dresden. Und präsentierte eine Alternative.
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Angststillstand
Vortrag des Philosophen & Wirtschaftsinformatikers Prof. Dr. Christoph Lütge,
12. November 2025
Europa denkt in Sachen KI zu sehr in Risiken statt in Chancen. Ergebnis ist eine Überregulierung, die den Kontinent auf einem weiteren Gebiet den Anschluss verlieren lassen könnte. Denn andere folgen diesem Beispiel kaum, sagte KI-Philosoph Lütge in seinem Karlsruher Vortrag.
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Der Disruptor
Vortrag des Ökonomen Dr. Ulrich Kater, 6. November 2025
Über die Auswirkungen einer verwandelten Weltwirtschaft auf Deutschland und Europa sprach Chefvolkswirt Kater im schwäbischen Tübingen.
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Vorsicht statt Nachsicht
Vortrag des Sicherheitsexperten Ralph Thiele, 23. Oktober 2025
Über Strukturen und Dynamiken des politischen Islams und dessen Einfluss auf Europa samt sicherheitspolitischer Implikationen sprach Oberst a. D. Thiele in Münster.
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Ausgezeichnet
Ferdinand-Friedensburg-Preise vergeben
2025 geht unser Förderpreis an zwei Master-Absolventen: den Wirtschaftswissenschaftler Christoph Kus und den Gesellschaftswissenschaftler Dennis Maghetiu. Herzlichen Glückwunsch!
